Studentische Lehrveranstaltungsevaluation

Prozesse, Beteiligung und Follow-Up


Thematik

Die Qualität von Lehrveranstaltungen und Studiengängen wird an den meisten Hochschulen/Universitäten unter anderem mit Hilfe von verschiedenen Studierendenbefragungen überprüft. Die studentische Lehrveranstaltungsevaluation ist üblicherweise Bestandteil eines solchen Sets an Befragungen. Dabei nimmt sie eine besondere Stellung ein, da sie den Lehrenden eine konkrete Rückmeldung zu einzelnen ihrer Lehrveranstaltungen gibt. Da sich diese Rückmeldung jeweils auf eine bestimmte Person und ihre Lehrleistung bezieht, ist der Umgang mit den Auswertungsergebnissen entsprechend sensibel zu behandeln. Gleichzeitig stellt sich im Bereich des Qualitätsmanagements die Frage, wie auch dieses Befragungsinstrument zum Schließen des Qualitätsregelkreises beitragen kann.
In diesem Workshop soll gemeinsam mit den Teilnehmern_innen folgenden Fragen nachgegangen werden:

  • Wie sollten Prozesse für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung einer studentischen Lehrveranstaltungsevaluation aussehen?
  • Welches sind die relevanten Gruppen, die bei den o.g. Prozessen beteiligt werden sollten, und wie könnten sie eingebunden werden?
  • Was sind die Stolpersteine bei der Konzeption und der Umsetzung dieses Befragungstools?
  • Wie kann die Akzeptanz und die Wirksamkeit der Instrumente erhöht werden?
  • Was für Beispiele gibt es, wie die Hochschulen mit den Auswertungsergebnissen arbeiten und sie so für sich nutzbar machen?

Auf die Aspekte der rechtlichen Verankerung der Befragung sowie der technischen Umsetzung wird ebenfalls kurz eingegangen.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmer_innen praxisrelevante theoretische und methodische Anregungen zur Konzeption und Verbesserung der studentischen Lehrveranstaltungsevaluation an ihren Hochschulen an die Hand zu geben.

Methodik

In kurzen und praxisnahen Input-Vorträgen werden Beispiele und Anregungen zur Gestaltung von studentischen Lehrveranstaltungsevaluationen gegeben. Das Befragungsinstrument der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim wird als eines dieser Beispiele von einer Vertreterin dieser Hochschule vorgestellt. Die Teilnehmer_innen können im Anschluss konkrete Praxisfälle in Kleingruppen bearbeiten und ihre Ergebnisse in der Gruppe diskutieren. evalag unterstützt die Netzwerkbildung zwischen den Teilnehmer_innen.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich vorrangig an Mitarbeiter_innen aus zentralen oder dezentralen QM-Bereichen an Hochschulen/Universitäten, die beauftragt sind, eine Lehrveranstaltungsevaluation entweder neu aufzusetzen oder sie grundlegend zu überarbeiten und dabei nicht nur die Inhalte der Befragung bedenken, sondern auch den Prozess der (Weiter)Entwicklung mitgestalten sollen.

Keywords

Lehrveranstaltungsevaluation | Prozessgestaltung | Befragungsdesign | Qualitätsregelkreis schließen | Wirksamkeit des Befragungsinstruments | Auswertungsergebnisse nutzen | Erfahrungsaustausch

Referent_innen

Viola Küßner, evalag,
wissenschaftliche Referentin,
Abt. Beratung, Evaluation und Organisationsentwicklung

Maria Mühlbauer, Universität Mannheim,
Mitarbeiterin im Qualitätsmanagement,
Dezernat I - Forschungsangelegenheiten, Controlling und QM

 



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Ort und Zeit

evalag
M7, 9a-10, 68161 Mannheim

24. September 2019, 10:45 bis 17:00 Uhr

Referent_innen
Viola Küßner evalag
Maria Mühlbauer, Universität Mannheim

Teilnahmegebühr
250 €
190 € (Ermäßigter Preis baden-württembergische Hochschulangehörige)

Ansprechpartner_in

Viola Küßner
Tel. ++49 (0)621.128545-54
kuessner(at)evalag.de

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