Building Identity towards a Community of Practice (Online, ganztägig)

Gestaltung eines reflektierten und systematischen Diskurses über Lehren und Lernen


Thematik

Wie gestalte ich einen Diskurs um gute Lehre, an dem sich möglichst viele Lehrende und Lernende beteiligen? Wie schaffe ich es, diesen Diskurs am Leben zu erhalten, auch wenn der Hochschulbetrieb nach Überwindung der Corona-Krise zu einer gewissen „Normalität“ zurückgekehrt ist? Welche Rolle kann die Hochschuldidaktik übernehmen? Und wie hängt das Qualitätsmanagement damit zusammen?

Diesen spannenden Fragen möchten wir gemeinsam mit zwei Expert_innen der Abteilung Schlüsselkompetenzen und Hochschuldidaktik der Universität Heidelberg nachgehen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen. Sie werden uns aufzeigen, welchen Weg die Hochschuldidaktik der Uni Heidelberg gegangen ist, um die Professionalisierung von Lehre zu unterstützen und damit die Nachhaltigkeit von Lernen zu fördern. Nicht nur jetzt im Krisenmodus, sondern auch die Jahre davor und hoffentlich bald danach. Ausgehend von dem Prinzip „Scholarship of Teaching and Learning“ werden sie vorstellen, welche strukturellen und didaktischen Instrumente sie einsetzen. Sie werden uns darlegen, weshalb es ihrer Ansicht nach nicht ausschließlich um Qualifizierungsangebote gehen sollte, sondern um die Zielsetzung einer strukturellen Weiterentwicklung der gesamten Hochschule als Lernort. Der hochschuldidaktische Ansatz dieser Universität ist in dem Sinne ganzheitlich, als dass die akademische Personal- und Organisationsentwicklung mitgedacht, das Qualitätsmanagement und die Studierendenschaft eingebunden und strategische Ziele auf hochschulweiter Ebene mit der hochschuldidaktischen Umsetzung auf der operativen Ebene bewusst verknüpft werden. 

Nach dem Input-Vortrag wird es die Gelegenheit geben, sich strukturiert über die verschiedenen Instrumente, Ideen und Wege auszutauschen, die die anwesenden Hochschulen gewählt haben. Ziel ist es, die Vorgehensweisen und Instrumente anderer Hochschulen kennenzulernen und von den Erfahrungen aller zu profitieren. Die Teilnehmer_innen können im Anschluss konkrete Fragestellungen in Kleingruppen bearbeiten und ihre Ergebnisse in der Gruppe diskutieren. 

Anmerkung: Die Veranstaltung wird auf Deutsch durchgeführt, auch wenn der erste Teil des Titels englischsprachig ist. 

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich vorrangig an Mitarbeiter_innen aus dem Bereich der Hochschuldidaktik oder des Qualitätsmanagements bzw. aus angrenzenden Querschnittsbereichen (z.B. Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Hochschulentwicklung), die daran arbeiten, an ihren Hochschulen einen fachbereichs- bzw. fakultätsübergreifenden Diskurs über Lehren und Lernen zu gestalten, strategisch weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verankern. 

Keywords

Hochschuldidaktik und deren Instrumente | Zusammenspiel von Hochschuldidaktik und Qualitätsmanagement | strategische Ziele | Professionalisierung von Lehre | Scholarship of Teaching and Learning | systematischer Austausch | strukturelle Kompetenzförderung | Diskurs „Gute Lehre“ initiieren | Kulturwandel Lehre

Referent_innen

Petra Eggensperger, Universität Heidelberg, 
Leitung der Abteilung Schlüsselkompetenzen und Hochschuldidaktik 

Dr. Rafael Klöber, Universität Heidelberg, 
Mitarbeiter der Abteilung Schlüsselkompetenzen und Hochschuldidaktik

Viola Küßner, evalag
Abteilung Beratung, Evaluation und Organisationsentwicklung



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Ort und Zeit

evalag
Zoom-Videokonferenz

29. April 2021, 10:00 bis 17:00 Uhr

Referent_innen
Petra Eggensperger und Dr. Rafael Klöber (Universität Heidelberg); Viola Küßner evalag

Teilnahmegebühr
250 €
190 € (Ermäßigter Preis baden-württembergische Hochschulangehörige)

Ansprechpartner_in

Viola Küßner
Tel. ++49 (0)621.128545-54
kuessner(at)evalag.de