Externe im internen Qualitätsmanagement einbinden

wie gelingt das mit Fokus auf die Systemakkreditierung?


Thematik

Für Hochschulen, die systemakkreditiert sind oder sich auf den Weg zur Systemakkreditierung begeben, bildet § 18 (1) der Musterrechtsverordnung eine Herausforderung: Das Qualitätsmanagement muss regelmäßige Bewertungen der Studiengänge und der für Lehre und Studium relevanten Leistungsbereiche durch interne und – neu – auch durch externe Studierende, durch hochschulexterne wissenschaftliche Expert_innen, Vertreter_innen der Berufspraxis und Absolvent_innen vorsehen.
Die Einbeziehung der Absolvent_innen erfolgt in der Regel über entsprechende Befragungsformate. Aber wie kann die Vorgabe der Musterrechtsverordnung im Hinblick auf die Einbeziehung der anderen Externengruppen am besten eingelöst werden?
Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht, sondern erfreulicherweise Gestaltungsspielräume. Jede Hochschule hat die Möglichkeit, das für ihre Studiengänge und ihr Qualitätsmanagement am besten geeignete Format (oder auch mehrere) zu implementieren. Externe können damit an verschiedenen Stellen und in ganz unterschiedlichen zeitlichen Intervallen eingebunden werden. Sie können beispielsweise bei der internen Akkreditierung mitwirken, in Fachbeiräten oder Hochschulgremien aktiv werden oder sich an Workshops zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre beteiligen.
Was aber sind die entscheidenden Vor- und Nachteile der einzelnen Formate? Welche Herausforderungen bringen sie mit sich? Wie und wo gewinnt man geeignete Persönlichkeiten? Und wie hoch ist der Aufwand für Organisation und Durchführung?

Methodik und Zielsetzung

Die Veranstaltung ist als dialogorientierter Workshop konzipiert. Inhaltliche Inputs, Praxisbeispiele sowie Tipps der Referentinnen im Hinblick auf „Dos and Don’ts“ der unterschiedlichen Optionen zur Externen-Einbindung und deren spezifischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen wechseln sich ab mit ausführlichen Diskussions- und Fragephasen. Diese sollen den Teilnehmer_innen die Gelegenheit zur Klärung von Fragen und zur Identifikation eigener Lösungsansätze geben, aber auch den wechselseitigen Erfahrungsaustausch fördern.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich vorrangig an zentrale oder dezentrale Qualitätsmanagement-Beauftragte, die sich mit der Ausgestaltung des internen Qualitätsmanagementsystems in Studium und Lehre beschäftigen. Dies kann sowohl die Weiterentwicklung an bereits systemakkreditierten Hochschulen betreffen als auch die Entwicklung an Hochschulen/Universitäten, die ihr Qualitätsmanagementsystem gerade aufbauen.

Keywords

Qualitätsmanagement | Einbeziehung externer Expertise | externe Begutachtung | Gutachtersuche | Gutachteransprache | Gutachtervorbereitung | Gutachtenerstellung

Referent_innen

Dr. Sibylle Jakubowicz, evalag
Leitung Abt. Beratung, Evaluation und Organisationsentwicklung

Petra Gerlach, M.A., evalag
wissenschaftliche Referentin,
Abt. Beratung, Evaluation und Organisationsentwicklung



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Ort und Zeit

evalag
M7, 9a-10, 68161 Mannheim

24. Oktober 2019, 10:45 bis 17:00 Uhr

Referent_innen
Dr. Sibylle Jakubowicz und Petra Gerlach, M.A., evalag

Teilnahmegebühr
250 €
190 € (Ermäßigter Preis baden-württembergische Hochschulangehörige)

Ansprechpartner_in

Viola Küßner
Tel. ++49 (0)621.128545-54
kuessner(at)evalag.de

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