EU‑geförderte Projekte unterliegen hohen Anforderungen an Qualität, Transparenz und Rechenschaft. Qualität muss bereits im Antrag schlüssig angelegt, während der Projektlaufzeit systematisch gesichert und gegenüber Fördergebern nachvollziehbar dokumentiert werden. Für Projektverantwortliche und Qualitätsmanager:innen stellt sich dabei die Frage, wie Qualität nicht nur formell, sondern wirksam in Projektstrukturen verankert werden kann.
Die Weiterbildung richtet sich an Teilnehmende, die EU‑Projekte durchführen, koordinieren oder qualitätssichernd begleiten, und vermittelt, wie Qualitätssicherung als Bestandteil des Projekt‑ und Qualitätsmanagements entlang des gesamten Projektzyklus umgesetzt werden kann.
Inhalte
- Qualitätsanforderungen und Qualitätsverständnisse in EU‑geförderten Projekten
- Qualitätssicherung entlang des Projektzyklus (Antrag – Umsetzung – Berichterstattung)
- Verzahnung von Projektmanagement und Qualitätsmanagement
- QM‑Instrumente in EU‑Projekten (z. B. Indikatoren, Monitoring, Reviews, Berichte)
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen im Projekt und im Konsortium
- Typische Herausforderungen und Risiken aus QM‑Perspektive
- Austausch zu eigenen Projekten und Fragestellungen
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Qualitätsmanagement, Wissenschafts‑ und Drittmittelmanagement, Projektkoordination und Hochschulverwaltung sowie Projektverantwortliche, die EU‑geförderte Projekte umsetzen und für die Qualitätssicherung verantwortlich sind.
Mehrwert
Die Teilnehmenden
- stärken ihre Handlungssicherheit in der Qualitätssicherung von EU‑Projekten,
- entwickeln ein klares Verständnis für QM‑Anforderungen und deren Umsetzung,
- erhalten praxisnahe Orientierung für die Steuerung komplexer Projektstrukturen.
Veranstaltungsdetails
Max. Teilnehmer: 16
Anmeldungen: 0
Freie Plätze: 16
Preis: 180
€
Preis für Angehörige von staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg:
140 €
Ort
Zoom-Videokonferenz
Startdatum und Uhrzeit
19.11.2026: 09:30 – 13:00
Referent:in
- Dr. Stefanie Kröner, EVALAG